Frieda

(Juli 2008 - 20.02.2011)

Unsere kleine Frieda ist heute völlig unerwartet über die Regenbogenbrücke gegangen. Das freche Schlappohrmädchen war Emils große Liebe. Jetzt sind die beiden im Ninchenhimmel wieder vereint. Dennoch sind wir sehr, sehr traurig, da niemand damit gerechnet hat. Die kleine Maus wird neben ihrem Emil begraben.

Danke für fast vier schöne Jahre - schlaf schön kleines Mädchen...

Emil

(Juli 2007 - 13.12.2008)

Emil war von Anfang an unser Sorgenkind. Wir haben den kleinen Hoppler mit knapp 12 Wochen sehr krank aus einer Quarantäne übernommen. Sein kleines Näschen war damals so verschnupft und vereitert, dass man sie beinahe gar nicht mehr erkennen konnte. Wir haben den kleinen Scheißer täglich mehrfach spritzen und ihn wochenlang mit Medikamenten behandeln müssen, obwohl ihn die Tierärzte schon fast aufgegeben hatten. Schließlich hat er es geschafft und entwickelte sich zu einem echten kleinen Rammler. Als er wieder gesund war, ist dann auch Frieda, seine kleine Freundin eingezogen und schon bald musste er kastriert werden, da seine Geschlechtsreife nicht auf sich warten ließ. Insbesondere unsere Ayka hat sich schwer in den kleinen Kerl verliebt und es entstand eine, nicht alltägliche Freundschaft zwischen großer Hündin und kleinem Kaninchen. 

Im Frühjahr 2008 haben Emil und Frieda dann ihr Wohnzimmergehege verlassen und sind in ihr neues großes Heim auf dem Balkon gezogen, wo es dem jungen Päärchen richtig gut ging. Erst vor wenigen Tagen bemerkten wir, dass unser "Moppelchen" plötzlich ziemlich rapide abmagerte, obwohl es ihm anscheinend gut ging. Er fraß und spielte, als ob alles in Ordnung sei.  Leider bemerkten wir, dass er heftigen Durchfall bekam, der sich auch durch eine Futterumstellung nicht besserte. Um kein Risiko einzugehen, waren wir dann gestern beim Tierarzt. Dort wurde eine runde Verhärtung im Unterbauch festgestellt, die entweder durch eine Verstopfung, eventuell Haarballen oder im schlechteren Fall durch einen Tumor verursacht wurde. Mit jeder Menge Medikamente hofften wir darauf, dass es sich nicht um einen Tumor handeln würde und waren guter Dinge, denn unser kleiner Widdermann hatte ja schon ganz andere Situation gemeistert. Heute Morgen schien der Knubbel dann auch deutlich kleiner zu sein, allerdings wollte Emil nicht richtig fressen. Wir waren dann am Vormittag nochmal beim Tierarzt, der uns beruhigte und auch der Ansicht war, dass es sich nicht um einen Tumor handelt und der Knoten sich langsam lösen würde. Mittags hat Emil dann wieder alle seine Medikamente bekommen, allerdings wollte er immer noch nicht fressen und hoppelte schnell wieder zu seiner Frieda ins warme Stroh.

Als wir ihm heute Abend wieder seine Medikamente geben wollten, lag er schon so merkwürdig ruhig auf der Seite und Frieda putzte ihn liebevoll. Leider sollte die Tierärztin nicht Recht behalten. Unser kleiner Schatz muss wenige Minuten zuvor über die Regenbogenbrücke gegangen seien. Er sah so entspannt aus, wir hoffen, dass er einfach eingeschlafen ist.

"Jetzt hast du keine Schmerzen mehr und wir hoffen, dass dir die kurze Zeit bei uns gefallen hat. Auch wenn es unsagbar weh tut, wir gönnen dir von Herzen deinen Frieden, kleiner Mann. 

Schlaf schön.....

Rocky

(03.01.2000 - 17.08.2008)

Rocky war der kleine pumelige Jack Russel von Kai, der nach Kais Auszug bei seinen Eltern blieb. Rocky war durch und durch ein Terrier. Er liebte es sich in Matschpfützen zu wälzen und er hatte immer eine große Klappe. Allerdings steckte in dem forschen kleinen Kerl ein gutes Wesen. Rocky war nie bösartig und mit seiner quierligen "Ziehtochter" Luna stets geduldig. Kai hatte damals sein ganzes Taschengeld zusammen gekratzt, um den kleinen Kerl nach Hause zu holen. Rocky lebte zunächst 7 Jahre an der Seite von Senta, die leider im Februar letzten Jahres über die Regenbogenbrücke ging.

Der kleine Wirbelwind ist nach seiner Kastration zwar etwas pumelig geworden aber ansonsten blieb er der gleiche lebhafte Hund wie vorher. Am Sonntagmittag war er, wie üblich, mit Luna und seinem Menschenpapa spazieren, als er plötzlich nicht mehr weiter konnte und innerhalb weniger Sekunden für immer einschlief. Der schnell herbei gerufene Tierarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Ein verstecktes Magengeschwür war geplatzt, was vorher keiner ahnen konnte. Mit nur 8 Jahren ging der kleine "Dicke" nun über die Regenbogenbrücke und ist jetzt befreit von allen Schmerzen.

Rocky, wir alle sind sehr traurig - du wirst uns fehlen....

Susi & Senta

(1983-1999)  (1988-2007)

Susi und Senta waren die ersten beiden Hunde von Kais Eltern. Susi war ein schwarzer Cocker-Pudel-Mix und Kais Eltern haben sie im Frühjahr 1984 mit 6 Monaten von einer Problemfamilie übernommen. Die Kleine hat es nicht einfach gehabt, was wohl auch ihre tiefgehende Abneigung gegen Alkohol erklärte. Sie entwickelte sich dennoch zu einem tollen, sehr lieben Hund. Leider bekam sie eines Tages Gebärmutterkrebs und musste schließlich am 17.12.1999 erlöst werden.

Senta kam 1988 mit gerade 6 Wochen von einem Bauernhof in die Familie. Der fiffige Spitzmischling entwickelte sich zu einer kleinen liebevollen Zicke, die jedoch nie bösartig war. Senta hat so manche gesundheitliche Krise in ihrem langen Leben gemeistert und im Jahre 2000 kam ihr kleiner Freund Rocky, der inzwischen 7 jährige, etwas pummelige Jack Russel Terrier Rocky dazu. Immer wieder zeigte sie dem kleinen wilden Ungestüm, wer die Dame im Haus ist und trotzdem waren sie ein eingespieltes Team. Mit dem Alter kamen immer mehr Wehwehchen dazu, doch Sentas Herz schlug unermüdlich. Trotz aller Bemühungen siegte irgendwann das Alter und am 20.02.07 wurde Senta mit fast 18,5 Jahren erlöst. Jetzt toben die beiden wieder glücklich und ohne Schmerzen zusammen im Regenbogenland.

Ihren Platz hier bei uns kann niemand ersetzen...

 Mischa

(14.04.1990 - 06.04.1999)

Mischa war der zweite Hund von Andrés Eltern. Nachdem Benny, der Vorgänger, 1987 gestorben war, sollte eigentlich kein Tier mehr ins Haus kommen - Eigentlich! Es folgten schließlich sechs Wellensittiche und am 10.07.90 ist Mischa dann eingezogen. Es kostete zwar zunächst  einige Überredungskunst aber am Nachmittag saß die ganze Familie im Auto auf dem Weg zum Dackelzüchter.

Mischa war ein prima Kerl. Sehr verspielt und munter war er ein Dackel, wie er im Buche steht. Sein ganzes Leben lang war er gesund, bis er 1998 plötzlich anfing zu lahmen. Die Diagnose war niederschmetternd - fortgeschrittene Dackellähme. Wir entschlossen uns für eine OP, die leider nur wenig Erfolg hatte. Mit viel Geduld, Reha und Wassergymnastik lernte er sogar wieder laufen. Doch im Frühjahr 1999 verschlechterte sich sein Zustand. Schließlich entwickelte sich eine völlige Blasen-Darm-Inkontinenz und am 06. April 1999 wurde Mischa wenige Tage vor seinem neunten Geburtstag erlöst.

Im Herzen bleibt er immer bei uns!

Benny

(06.02.1980 - 18.09.1987)

Benny war der erste Hund von Andrés Eltern. Der kleine aprikotfarbene Pudelrüde kam damals als absoluter Familienhund ins Haus. Da man damals in Sachen Tierschutz noch nicht wirklich viel wusste und "guten Gewissens" auch seine Tiere in der Zoohandlung kaufen konnte, kam auch Benny auf diesem Weg in die Familie. Verkauft wurde der kleine quirlige Kerl als Zwergpudel, allerdings hatten sich die Zoohändler da wohl getäuscht, denn der junge Rüde entwickelte sich zu einem mittelgroßen Pudelmann.

Leider wurde Benny schnell krank, er bekam ein chronisches Ohrenleiden, aus dem sich im Laufe der wenigen Jahre ein bösartiger Hirntumor entwickelte. Es ist anzunehmen, dass der arme Schatz seine schlechte gesundheitliche Verfassung seinen ersten Lebenswochen unter wahrscheinlich nicht tiergerechten Bedinungen zu verdanken hat.

Am 18.09.1987 ist er über die Regenbogenbrücke gegangen. Er wurde leider nur 7 Jahre alt.

Benny, es tut uns sehr leid, wir wussten es nicht besser. Mach´s gut, da wo du jetzt bist...